Information über…Peyote
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Information über…Peyote

Peyote ist eine beliebte Technik, mit der man viele verschiedene Muster herstellen kann. Die Perlen liegen halb versetzt nebeneinander, und man fädelt jede neue Perle immer zwischen zwei Perlen der vorherigen Reihe ein.

Aber verwechseln Sie sie nicht mit Brick Stitch, auch wenn sie ähnlich aussehen. Die Perlen liegen zwar auf ähnliche Weise aneinander, aber bei der einen Technik stehen die Perlen vertikal, bei der anderen horizontal. Außerdem wird bei beiden auf völlig unterschiedliche Weise gefädelt.

Man kann die Perlen flach fädeln, sodass es wie ein gewebtes Armband aussieht. Dabei können viele verschiedene Muster verwendet werden. Wichtig zu wissen ist, dass das Fädeln einer geraden Anzahl von Perlen etwas anders funktioniert als bei einer ungeraden Anzahl.

Peyote gerade oder ungerade

Beim Peyote gibt es die gerade Variante (mit einer geraden Anzahl von Perlen nebeneinander) und die ungerade Variante. Die gerade Variante ist am einfachsten, da man beide Seiten auf die gleiche Weise fädelt. Dadurch ist man bei geradem Peyote deutlich schneller fertig als bei ungeradem Peyote.

Bei einer ungeraden Anzahl muss man an einer Seite immer ein klein wenig anders zurückfädeln, damit alles wieder richtig sitzt. An dieser Seite macht man drei zusätzliche Schritte, um für die nächste Reihe wieder korrekt zu enden. Der Vorteil der ungeraden Variante ist, dass man eine mittlere Reihe hat, wodurch man symmetrischere und detailliertere Muster erstellen kann.

Die basis technik

Peyote gerade:

Sehen Sie sich das YouTube-Video an: Grundlagen-Erklärung ‘even count peyote stitch’

Peyote ungrade:

Cellini Spiral

Bei Cellini handelt es sich darum, Peyote rund zu fädeln, allerdings mit Perlen in unterschiedlicher Größe. Diese werden der Größe nach aufgefädelt, sodass ein schöner Verlauf entsteht. Unten sehen Sie ein Beispiel, bei dem die mittlere Perle eine 8/0 Hex-Cut-Rocailles ist, abfallend zu 8/0, 11/0 und 15/0 Rocailles am dünnsten Teil.

Achten Sie darauf, dass der Größenunterschied der Perlen nicht zu groß ist, da sonst kein gleichmäßiger Verlauf entsteht. Arbeiten Sie außerdem genügend Reihen in die Rundungen ein, damit sich die Kette flexibel bewegen kann. Für den Anfang empfiehlt es sich, ein fertiges Muster zu verwenden, um zu vermeiden, dass Sie von vorne anfangen müssen.

 

Herringbone-Peyote-Armbänder

 

Die Herringbone-Peyote ist eine sehr schöne Variante, um Armbänder herzustellen.

 

Peyote with a twist

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Auf unserem YouTube-Kanal zeigt Carine, wie Sie selbst eine schöne Kette mit „Peyote with a Twist“ anfertigen können. Auf den ersten Blick wirkt die Kette gehäkelt, tatsächlich wird sie jedoch in runder Peyote-Technik gefädelt.

 

Peyote stitch mit bugles

 

Sie können auch verschiedene Perlen miteinander kombinieren. In diesem Video zeigen wir, wie Sie Delicas mit Bugles kombinieren können.

Peyote 2 drop

Dies ist die normale Peyote-Technik, nur dass Sie dabei jeweils 2 Perlen statt 1 auffädeln.

 

Twisted ohrringe

Für diese Technik haben wir ein Set mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengestellt, in der alles erklärt wird. Für diese Ohrringe benötigen Sie einige Vorkenntnisse der Peyote-Technik. Wenn Sie jedoch bereits geübt im Umgang mit Perlen sind, können Sie es ausprobieren, denn jeder Schritt wird mit Fotos deutlich erklärt.

 

Verschiedene Formen

Mit Peyote können Sie auch viele verschiedene Formen herstellen, zum Beispiel eine runde Kugel, die sich gut als Schlüsselanhänger eignet. Oder ein Armband oder eine Kette aus Dreiecken, Quadraten, Sternen, Perlenboxen, Blumen oder sogar eine Caleidocycle oder ein viktorianisches Haus, wie das von Sheila Root.

 

Faden und Nadel

Die Wahl der Nadel ist immer persönlich, aber bei etwas schwierigeren Projekten ist eine kurze Nadel sehr praktisch. Damit können Sie leichter in kleine Ecken gelangen und die Perlen auffädeln. Eine längere Nadel ist dagegen schwerer zu handhaben und weniger geeignet zum Zielen.

Was den Faden betrifft, sagen viele, dass es praktisch ist, Fireline oder Wildfire zu verwenden, da diese das Werk schön kompakt halten. Das Ergebnis wird dadurch etwas fester. Grundsätzlich kann jedoch jede Art von Perlgarn verwendet werden. Etwas schwieriger ist es mit flauschigerem Garn, da man dabei leichter durch den vorherigen Faden fädeln und das Werk eventuell verzerren kann. Dies passiert jedoch nicht bei Garnen wie KO oder Miyuki-Perlgarn.

Wir hoffen, dass wir Sie mit diesem Blog begeistern konnten, denn Peyote ist eine so schöne und vielseitige Technik. Wenn Sie noch Fragen haben oder unsicher sind, können Sie dies gerne unten mitteilen.

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