Im Rampenlicht: Eine tolle Upcycling-Idee von Denise!
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Im Rampenlicht: Eine tolle Upcycling-Idee von Denise!

Eine originelle Idee für euer nächstes Webrahmen-Projekt!

Wir haben dieses tolle Foto von unserer Kundin Denise erhalten, auf dem sie ein Stück gewebter Perlen auf eine Jacke genäht hat, um ihr eine besondere Note zu verleihen 🤩

Die Perlen wurden mithilfe eines Beading Looms in einem schönen Muster gewebt. Das funktioniert sowohl mit 11/0 Delicas als auch mit Rocailles. Delica-Perlen erzeugen einen geschlossenen, sauberen Effekt, während Rocailles etwas lockerer und legerer wirken.
Denise hat die Anleitung zum Festnähen samt hilfreicher Tipps für uns zusammengestellt, die ihr unten findet.

Wir empfehlen außerdem, möglichst viele opak-farbene Perlen zu verwenden, da diese beim Waschen oder durch Abnutzung ihre Farbe nicht verlieren.
Als Faden eignet sich Fädelgarn oder ein dünner FireLine ebenfalls gut zum Festnähen der Perlen.

Zur weiteren Inspiration haben wir ein paar Farbvarianten und Muster erstellt, die sich super eignen, um eure Kleidung kreativ zu „upcyceln“!

 

Anleitung zum Festnähen:

Es ist wichtig, vorher genau zu überlegen, wo ihr das Stück befestigen möchtet. Ihr könnt zum Beispiel mit einem dünnen Bleistift eine Linie vorzeichnen.
Wie ihr an meiner Jacke sehen könnt, verläuft die Tasche leicht rund. Es ist wichtig, dies zu berücksichtigen. Das hatte ich anfangs nicht gemacht, und es sah etwas merkwürdig aus. Letztendlich musste ich das Stück ein wenig „biegen“.

Das Annähen selbst habe ich gemacht, indem ich die vorletzte Perlenreihe am Kleidungsstück befestigt habe. Auf diese Weise ist der Faden nicht sichtbar. Für die obere und untere Reihe arbeitet man horizontal: Man sticht mit der Nadel von der Unterseite des Kleidungsstücks zwischen der ersten und zweiten Perlenreihe hindurch, überspringt jeweils etwa zwei bis drei Perlen und führt den Faden dann wieder zurück ins Kleidungsstück. Je dichter die Stiche, desto fester sitzt alles – aber achten Sie darauf, nicht zu dicht zu nähen, um keine Löcher zu erzeugen. Verwenden Sie außerdem eine feine Nadel, um Beschädigungen des Stoffes zu vermeiden.

Und jetzt kommt der Trick: Wenn Sie den Faden festziehen, können Sie dafür sorgen, dass er entweder direkt über oder unter der Perle liegt. Manchmal muss man die Perlen ein wenig hin- und herbewegen, damit der Faden gut dazwischenrutscht. Wenn Sie zum Beispiel an der oberen Reihe arbeiten, stechen Sie in die zweite Perlenreihe ein und achten darauf, dass der Faden zwischen der ersten und zweiten Reihe „verschwindet“ (nicht zwischen der zweiten und dritten). So sitzt das Perlenband möglichst eng auf dem Stoff. Das gilt sowohl für die obere als auch für die untere Reihe. Die Seiten habe ich etwas fester angenäht – etwa alle zwei Perlen. Wenn Sie möchten, können Sie zum zusätzlichen Fixieren noch eine weitere Runde nähen. Da der Faden straff zwischen den Perlen verläuft, ist er nicht sichtbar – vorausgesetzt, man arbeitet sorgfältig.

Wenn das Perlenstück schließlich fest auf dem Kleidungsstück sitzt, möchte man natürlich, dass es auch lange hält. Deshalb habe ich mich entschieden, die Rückseite zusätzlich zu sichern, indem ich Bügelvlies (Reparaturstoff) aufgebügelt habe. So komme ich beim An- und Ausziehen meiner Jacke nicht an die Fäden, und sie sind noch besser geschützt (siehe Foto).
Dieser Reparaturstoff eignet sich möglicherweise nicht für jedes Material – testen Sie es am besten vorher. Ich habe meinen bei HEMA gekauft; er wird in einem Set mit den Farben Schwarz, Weiß und Grau verkauft.

Viel Erfolg! 🌸

 

 

Eén reactie

  1. Een schitterend idee ga ik zeker een keer toepassen en ook delen met mijn vriendin die ook kraaltjes is gaan weven

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