Information über… Peyote
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Information über… Peyote

Peyote ist eine beliebte Technik, mit der man viele verschiedene Designs umsetzen kann. Die Perlen liegen abwechselnd nebeneinander, und Sie fädeln jede neue Perle immer zwischen zwei Perlen der vorherigen Reihe. Verwechseln Sie es jedoch nicht mit dem Brick-Stitch, auch wenn es ähnlich aussieht. Die Perlen liegen zwar ebenfalls dicht nebeneinander, aber beim einen liegen sie vertikal, beim anderen horizontal. Außerdem wird jede Technik auf eine ganz andere Weise gefädelt. Sie können die Perlen flach fädeln, sodass es wie ein gewebtes Armband aussieht. Dafür können Sie viele verschiedene Muster verwenden. Wichtig zu wissen ist, dass das Fädeln einer geraden Perlenanzahl anders funktioniert als bei einer ungeraden Perlenanzahl.

Gerade oder ungerade

Beim Peyote-Stich gibt es die gerade Variante (mit einer geraden Anzahl von Perlen nebeneinander) oder die ungerade Variante. Die gerade Variante ist am einfachsten, da Sie beide Seiten auf die gleiche Weise fädeln. Dadurch sind Sie beim geraden Peyote deutlich schneller fertig als beim ungeraden Peyote.

Bei einer ungeraden Anzahl von Perlen müssen Sie auf einer Seite immer ein wenig anders zurückfädeln, um wieder korrekt herauszukommen. An dieser Seite machen Sie drei zusätzliche Schritte, um für die nächste Reihe wieder richtig zu sitzen. Der Vorteil der ungeraden Variante ist, dass Sie eine mittlere Perlenreihe haben, wodurch Sie symmetrischere und detailliertere Muster gestalten können.

 

Dies ist ein Beispiel für ungeraden Peyote-Stich, mit einer Mittellinie in der Symmetrie.

Beim ungeraden Peyote machen Sie auf einer Seite einige zusätzliche Schritte. Denn auf derselben Seite kommen Sie immer wieder nicht an der richtigen Stelle heraus. Das bedeutet, dass Sie noch nicht bereit für die nächste Reihe sind.

Dies ist ein gerader Peyote-Stich, bei dem Sie tatsächlich zwei Hälften in Ihrer Arbeit haben.

Dabei fädeln Sie drei zusätzliche Schritte, um auf diese Weise wieder mit der nächsten Reihe beginnen zu können. Unten sehen Sie ein Beispiel, wie das aussieht. Perle 12 können Sie wieder fädeln, wenn Sie auf der rechten Seite von Perle 11 herauskommen. Manche nennen dies „Acht-Fädeln“.

 

Verschiedene Formen

Mit Peyote können Sie auch viele verschiedene Formen herstellen, wie zum Beispiel eine runde Kugel, z. B. als Schlüsselanhänger. Oder ein Armband oder eine Kette, die aus Dreiecken, Quadraten, Sternen, Perlenkästchen, Blumen oder sogar einem Caleidocycle oder einem viktorianischen Haus besteht, wie die von Sheila Root.

 

So sehen Sie gut, dass der Peyote-Stich sehr vielseitig ist und auch mit anderen Techniken kombiniert werden kann. Wie bei den Dreiecken oben wird er mit der Herringbone-Technik kombiniert, nämlich den grauen Delicas. Die Herringbone sorgt dafür, dass die Arbeit um die Kurve geht, und Peyote ist der mattschwarze Teil.

Darunter sehen Sie noch einige weitere schöne Beispiele. Die Ohrringe auf der linken Seite sind eine Variante der Cellini Spiral, nämlich mit Perlen unterschiedlicher Größe. Dadurch entsteht eine schöne Wölbung in der Drehung. Auch auf dem mittleren Foto kommt dies schön zur Geltung, allerdings rund angeordnet. Und das Foto rechts zeigt, dass man Peyote auch mit Superduos machen kann.

 

Cellini Spiral

Bei der Cellini Spiral wird Peyote rund gearbeitet, aber mit Perlen unterschiedlicher Größe. Diese fädeln Sie der Größe nach, sodass ein schöner Übergang entsteht. Unten sehen Sie ein Beispiel, bei dem die mittlere Perle eine 8/0 Hex-Cut-Rocaille ist, und die Größe nach außen hin abnimmt zu 8/0, 11/0 und 15/0 Rocailles an der schmalsten Stelle.

Dabei ist es wichtig, dass der Größenunterschied der Perlen nicht zu groß ist, sonst verläuft es nicht schön. Außerdem sollten Sie genügend Reihen für die Wölbung arbeiten, da sich die Kette sonst nicht gut biegen lässt. Wir empfehlen, für die erste Spiral nach einem Muster zu schauen, damit Sie nicht wieder von vorne beginnen müssen.

Faden und Nadel

Die Wahl der Nadel ist immer persönlich, aber bei etwas schwierigeren Projekten ist eine kurze Nadel sehr praktisch. Damit kommen Sie leichter in die kleinen Ecken und können die Perlen besser auffädeln. Eine längere Nadel ist schwieriger zu halten und weniger praktisch, um genau zu arbeiten.

Viele Leute empfehlen Fireline oder Wildfire, da diese den Arbeitsstoff schön kompakt halten. Das Werkstück wird beim Fädeln etwas steifer. Grundsätzlich ist jedoch jeder Perlenfaden geeignet. Etwas flauschigere Fäden sind etwas schwieriger, weil man leichter durch den vorherigen Faden fädeln und das Muster eventuell verzerren könnte. Mit KO- oder Miyuki-Faden wird dies jedoch nicht passieren.

Wir hoffen, dass wir Sie mit diesem Blogbeitrag für Peyote begeistern konnten, denn es ist eine so schöne und vielseitige Technik. Und wenn Sie noch Fragen haben oder etwas unklar ist, lassen Sie es uns bitte unten wissen.

 

2 reacties

  1. Ikheb een weefraam aangeschaft maar nu vraag ik mij af welk verschil is er nu tussen peyote en weven ? Waarom zou ik voor het een of ander kiezen?

    1. Hi Linda,
      Bij weven vallen de kralen recht tegen elkaar. Bij peyote vallen de kralen trapsgewijs in elkaar. Verder is het techniek verschillend en is het net welke techniek je zelf het fijnst vindt. Zelf vind ik peyote fijn omdat ik het kraal voor kraal rijg en niet vantevoren draden op hoeft te spannen en dus ook niet veel draden weg hoeft te werken. Ook doe ik dat makkelijker op de bank dan met weefraam. Maar velen vinden weven fijner, misschien gaat die ook wat sneller omdat je in 1x de hele rij kralen kan rijgen, ipv kraal voor kraal. En de ene patroon maak je misschien makkelijker bij weven dan bij peyote. 🙂
      Oh ja, de peyote rijgtechniek kan ook rond geregen worden, wat bij weven niet kan.
      Als er nog vragen zijn dan hoor ik het graag.
      groetjes,
      Sandra

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