Tipps von Tamira zum Weben deines eigenen Bildes
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Tipps von Tamira zum Weben deines eigenen Bildes

Große Bilder durch Weben

Tamira hat uns ihre Kreationen gezeigt, die wir gerne mit euch teilen möchten. Mit dem Miyuki-Webrahmen hat sie zwei wunderschöne Stücke hergestellt, die ihr unten seht. Sie erzählt, wie sie auf die Idee kam, wie sie die Werke umgesetzt hat, auf welche Schwierigkeiten sie gestoßen ist und wie sie diese kreativ gelöst hat.

Lest weiter in diesem Blog, um zu erfahren, was sie darüber berichtet.

Vielen Dank, Tamira, dass du deine Werke geteilt hast! Wir haben ein Bestellguthaben von 20 € für dich als Dankeschön für deine ausführliche Erklärung.

 

Die zwei wunderschönen Kreationen, die Tamira mit einem Webrahmen hergestellt hat

Auf Pinterest habe ich eine wunderschöne Peyote-Stitch-Perlenkreation auf einer Holzscheibe gesehen. Ich liebe den Landhausstil, und das hat mich sofort angesprochen.

Stickmuster

Ich habe die Idee sofort auf Pinterest gespeichert, aber die Peyote-Stitch-Technik war nicht ganz mein Ding. Deshalb habe ich nach anderen Mustern gesucht – nicht nur nach Peyote-Mustern, sondern auch nach Beadloom-Mustern. Das Problem hierbei ist, dass es nicht immer schön übersichtliche A4-Vorlagen gibt, sondern oft nur Fotos von fertigen Kreationen. Das macht das Nacharbeiten schwieriger, da man auf einem Foto nicht immer erkennen kann, wie das Muster verläuft.

Deshalb habe ich weitergesucht und schließlich Stickmuster entdeckt. Diese Muster sind oft klarer und lassen sich besser auf ein leeres Musterblatt übertragen. So bin ich auf den Fuchs und den Bären gestoßen.

Da bei Stickmustern die „Stiche“ untereinander angeordnet sind, habe ich mich entschieden, die Beadloom-Technik zu verwenden, bei der die Perlen auf die gleiche Weise untereinander liegen. Ich habe dies mit dem Miyuki-Webrahmen von Creadream gemacht, da man mit diesem Beadloom 65 Perlen in einer Reihe fädeln kann. Für die Kreationen habe ich Miyuki Delica 11/0-Perlen verwendet.

Wenn man so ein großes Stück fertigt, fädele ich jede Reihe doppelt, indem ich zusätzlich einmal durch die darüberliegende Reihe gehe. So entsteht ein schön stabiles Gesamtwerk.

 

Der Bär

Bei dem Bären stieß ich auf das Problem, dass das Originalmuster breiter als 65 Perlen war. Deshalb habe ich entschieden, das Muster in zwei separate Teile zu teilen. Zuerst habe ich die eine Hälfte gefertigt und danach die andere Hälfte, um diese später miteinander zu verbinden.

 

Das Endergebnis von der Seite betrachtet

Wenn ich jetzt auf den Prozess zurückblicke, würde ich kein Muster mehr wählen, das in zwei separate Teile aufgeteilt werden muss. Ich würde wirklich darauf achten, ein Muster zu wählen, das maximal 65 Perlen breit ist. Außerdem habe ich den kostspieligen Fehler gemacht, die beiden Teile „falsch herum“ zu fädeln. Dadurch konnte ich sie nicht direkt verbinden und musste das zweite Teil noch einmal neu machen.

Nachdem die beiden Teile auf dem Beadloom gefertigt waren, habe ich sie miteinander verbunden. Leider ist die Verbindung noch ein kleines bisschen sichtbar, da sie auf eine andere Weise befestigt wurde, aber ich bin da auch etwas kritisch. 🙂 Zum Glück beeinträchtigt das das großartige Endergebnis kaum, und ich bin sehr zufrieden damit.

 

Der Fuchs

Der Fuchs ist schmaler, sodass er gut auf den Webrahmen passt und in einem Stück gefertigt werden konnte. Bei der Schwanzpartie gibt es jedoch das Problem, dass man nicht einfach von Körper zu Schwanz durchfädeln kann.

Ich habe folgendermaßen gearbeitet: Zuerst beginnt man mit dem Kopf und fügt Reihen nach unten hinzu. Man fädelt so weit, bis der Schwanz beginnt, und befestigt dort den Faden.

Dann nimmt man einen neuen Faden und beginnt am Spitzenende des Schwanzes. Die richtige Stelle dafür bestimmt man, indem man sich das Muster des Körpers anschaut. Zählen Sie die Position aus und fädeln Sie nach unten. Die exakte Höhe lässt sich dabei leicht anpassen, indem man den Faden etwas nach oben oder unten verschiebt, falls nötig.

 

Links sieht man den Fuchs liegend auf dem Muster und rechts befestigt auf der Holzscheibe.

Sobald Sie die Höhe der letzten Reihe des anderen Teils erreicht haben, fädeln Sie durch diese Reihe. Am Ende der Reihe fädeln Sie erneut doppelt durch die darüberliegende Reihe, um die Teile dort miteinander zu verbinden. Ab hier können Sie den unteren Teil über die gesamte Breite fertigstellen.

Zum Schluss

Nachdem ich mit dem Auffädeln und Fixieren der Kreationen fertig war, habe ich sie mit Schmuckkleber auf der Holzscheibe befestigt. Die Holzscheibe stammt von Action, und der Schmuckkleber ist ein markenloser Kleber. Alles in allem hat mich das etwa eine Woche beschäftigt – vom Auswählen des Musters, über das Zeichnen des Musters, das Übertragen auf das Beadloom bis hin zum Befestigen auf der Holzscheibe.

Vielen Dank, Tamira! Und sie ist nicht die Einzige mit so einem großen Projekt: Sandra arbeitet gerade an dem Papagei unten mittels Peyote Stitch, ebenfalls ein sehr großes Projekt, also damit ist man eine Weile beschäftigt.

Wenn ihr noch Fragen habt, lasst es uns gern in den Kommentaren wissen.

 

 

4 reacties

    1. Hallo Jacqueline,
      mocht je nog vragen hebben, laat ze dan gerust weten. Tamira is hier ook en beantwoordt ze graag.

      Met vriendelijke groeten,
      Carine

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