Zurück in die Zeit: Mein zweites „Lager“
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Zurück in die Zeit: Mein zweites „Lager“

Wie ich in meinem vorherigen Blog über das erste „Lager“ geschrieben habe, lagen die Perlen schließlich im ganzen Zimmer und sogar auf dem Vorflur. Zumindest waren das die Perlen, die für Bestellungen bereitlagen. Die übrigen Perlen (die noch verpackt werden mussten) lagen sogar unter dem Bett meiner Eltern oder zum Beispiel im Flur.

Der Flur war sowieso schon immer voller Flyer, die mein Bruder ausliefern musste. Als er damit aufhörte und meine Mutter dachte, der Flur sei endlich wieder leer, nutzte ich ihn wieder für meine Perlen. 😉

 

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Perlen im Flur – am Ende stand fast überall eine Kiste mit Perlen.

Um den Überblick zu behalten, wo welche Perlen standen, hatte ich in meinem System Lagercodes. „VZ“ bedeutete „Vorflur“ und „OB“ bedeutete „Elternbett“. Zum Glück haben sich meine Eltern nicht beschwert, solange ich ab und zu die Kisten unter ihrem Bett hervorzog und dort staubsaugte, fanden sie es in Ordnung. 😉

Schließlich zog auch mein Bruder aus. Das Zimmer sollte zunächst das Hobbyzimmer meiner Mutter werden. Ich weiß nicht mehr, ob sie die Perlen im Flur satt hatte oder das Zimmer opferte mit dem Gedanken, dass es sowieso nur für ein paar Jahre sein würde. Eines weiß ich aber: Ich war superglücklich, als ich es als Packraum nutzen durfte!

Die Firma, bei der ich lange Zeit einen Nebenjob hatte, wollte einige Regalgestelle loswerden, und ich konnte sie glücklicherweise kostenlos übernehmen. Das Lustige ist, dass noch Aufkleber darauf waren, die ich damals angebracht hatte, als ich während eines Sommerjobs ihre Bibliothek sortiert hatte. 🙂

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Die Aufteilung war: 1 Schälchen vorne, 1 Schälchen hinten, und dann 2 Artikel pro Schälchen. Die Schälchen hatte ich bei dem Verpackungsgroßhandel gekauft, bei dem ich auch schon die Umschläge gekauft hatte; die Schälchen sind eigentlich für Imbissrestaurants gedacht. 😉

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Am Ende war der Raum komplett voll, auch mit Kartons, Zip-Beuteln und Umschlägen auf den Regalgestellen. Vor allem die Umschläge sorgten für lustige Szenen. Ich kaufte sie bei einem Großhändler in großen Mengen, da dann keine Versandkosten berechnet wurden. Einmal wurde ich von dem LKW-Fahrer angerufen, der sie liefern sollte. Da er durch ein kleines Wohnviertel fuhr, dachte er, er sei an der falschen Adresse. Es kommt schließlich nicht oft vor, dass er eine ganze Palette voller Kartons in einem Wohngebiet liefern muss. 😉 Ich erinnere mich noch gut, wie wir dann an der Haustür damit beschäftigt waren, die Palette schnell zu entladen. Und sobald er weg war, konnte ich eifrig damit beginnen, all die Kartons nach oben zu tragen.

Ich habe nicht viele Fotos mehr gefunden, aber hier ist eines, als ich den Raum gerade erst in Gebrauch genommen hatte:

 

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Schließlich hat mein Schwager einmal einen praktischen Tisch für mich bei Ikea besorgt, sehr praktisch, da man die Höhe verstellen konnte und mehr Platz hatte. Auf dem unteren Foto sieht man die vielen Umschlagkartons, von denen ich gerade gesprochen habe. 😉 Und auch den neuen Packtisch, den wir immer noch benutzen.

Man sieht dort auch eine schwarze Frankiermaschine, die ich damals noch benutzte und die jährliche Wartung/Kontrolle benötigte. Wenn derjenige, der zur Wartung kam, unser Haus betrat, dachte ich automatisch: „Er wird sich bestimmt denken, so hier im Haus.“ Aber als er Jahre später auch in Almere die Kontrolle in meinem Firmengebäude durchführte, sagte er, dass es ihm gefallen habe zu sehen, wie sich alles entwickelt hat.

 

Bewaren

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Die lustigste Erinnerung, über die wir noch manchmal sprechen, ist, wie leer es dort klang, als ich 2007 nach Almere zog. Es standen einfach SO VIELE Perlen herum, die Freunde, die beim Umzug halfen, waren erstaunt, wo wir die überall her hatten. Und als alles weg war, klang das Haus fast wie ein Echo, einfach weil so viel entfernt worden war.

Ich denke, dieser „Packraum“ wurde etwa anderthalb Jahre genutzt. Bald werde ich über mein „erstes richtiges Lager“ bloggen, als wir 2007 umzogen. 🙂

 

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